Mittwoch, 24. April 2013

Digitale Infrastrukturen treiben das gesamtwirtschaftliche Wachstum

Ohne die verlässliche Versorgung durch digitale Infrastrukturen gäbe es keine leistungsfähige deutsche Wirtschaft. Das ist das Fazit der Studie "The Global Information Technology Report 2013" des World Economic Forum (WEF), der Business School Insead und der Strategieberatung Booz, die jüngst Mitte April veröffentlicht wurde und die Ergebnisse der Digital Hub Studie vom Januar grundlegend bestätigen.

Auch diese Studie weist einen direkten Zusammenhang zwischen dem Digitalisierungsgrad eines Wirtschaftsraums und dem BIP- und Arbeitsplatzwachstum nach. Die Ausführungen in der Recherche des WEF beziehen sich nicht allein auf eine Metropolregion wie FrankfurtRheinMain als produktivsten Digital Hub in Europa, sondern auf die Entwicklungen in Deutschland insgesamt. Sie kommen dennoch zu dem Schluss, dass digitale Infrastrukturen rund neun Prozent zum BIP-Wachstum und acht Prozent zur Schaffung neuer Arbeitsplätze in den deutschen Boom-Jahren 2010 und 2011 beitrugen.

Dennoch wird das Potenzial der digitalen Infrastrukturen bis dato nur unzureichend genutzt. "Wenn auf der Hannovermesse die 'Industrie 4.0' beworben wird, so trügt dies nicht darüber hinweg, dass diese in ihren heutigen Strukturen - wie die öffentlichen Verwaltungen auch - noch zu träge sind und die vorhandenen, digitalen Infrastrukturen kaum ausnutzen. Wenn die hiesigen Anbieter von Glasfasern das Vermarktungspotenzial bei Nutzern in Immobilien, die einen LTE-Funkmast tragen, nicht erkennen - so zeigt dies, welche Wegstrecke noch vor uns liegt, um international eine Pole-Position zu erhalten", sagt Frank P. Orlowski, Vorstand des Digital Hub FrankfurtRheinMain e.V.

"Zwar nimmt der Digital Hub Frankfurt eine führende Position in einer Vielzahl von internationalen Studien ein, trotz dieser Unterstützung kommt Deutschland beim Index des WEF damit nur auf Platz 13 der 144 untersuchten Staaten. Unter den TOP 10 Ländern sind u.a. die Länder in Skandinavien, die Niederlande, die Schweiz oder Großbritannien neben Singapur oder Südkorea, Staaten  - die ihre attraktiven Digital Hubs generalstabsmäßig positionieren." kommentiert Peter Knapp, Vorstandsvorsitzender des Digital Hub FrankfurtRheinMain e.V., und ergänzt "Hochleistungsfähige Glasfaserinfrastrukturen in Städten und Gemeinden sowie eine nachhaltige Stromversorgungsqualität sind wie hoch moderne, leistungsfähige Rechenzentren die Faktoren, die digitale Dienstleistungen wie Cloud Computung über breitbandige Netze mit über 50 Megabit erst ermöglichen. Die Endgeräte beziehen ihre Programme und Inhalte immer mehr aus dem Netz. Wir brauchen eine verlässliche Stromqualität und vor allem mehr Glasfaser in Gewerbegebieten der Metropolregion Frankfurt, um diese Entwicklung auch aktiv im Wettbewerb der Regionen nutzen zu können."

Dienstag, 23. April 2013

Executive Business Briefing & Breakfast


Wir laden die Mitglieder, Freunde und Förderer des Digital Hub FrankfurtRheinMain e.V. herzlich zum
 
Executive Business Briefing & Breakfast
"Zu wenig Startup-Hype in Frankfurt?"
am 15.Mai 2013
von 09.30 Uhr bis 12.00 Uhr ein.
Ort: NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH
Hauptgebäude
Solmsstraße 38
60486 Frankfurt am Main

(PKW- Anreise: Es stehen Tiefgaragenplätze zur Verfügung – bei Bedarf bitte bei der Geschäftsstelle des Vereins angeben: geschaeftsstelle@digitalhub-frm.de)
Executive Business Briefing & Breakfast ist die jüngste Digital Hub FrankfurtRheinMain e.V. Veranstaltungsreihe: Innovative Themen, aktuelle Marktinformationen, Netzwerken, Geschäftskontakte knüpfen – das alles bei einem kleinen Frühstück.
Wir freuen uns, für das aktuelle Treffen Herrn Ingo Franz, Geschäftsführer der CREATHOR VENTURE Management GmbH aus Bad Homburg, begrüßen zu dürfen. Herr Franz wird uns in seinem Impulsvortrag und in der anschließenden Diskussion Einblicke in die Finanzierung von High-Tech-Unternehmen geben.
Was könnten wir in FrankfurtRheinMain unternehmen, um uns gegenüber Amsterdam, Dublin, Berlin oder Hamburg ins richtige Licht zu stellen? Was sind die die Schlüsselfaktoren für eine Ansiedlung von High-Tech & Bio-Tech- Unternehmen?
CREATHOR VENTURE investiert in Unternehmen der High-Tech- und Bio-Tech-Branche, z. B. in CloudControl, WiredMinds, Hojoki, Tellja oder Shopgate.
Für Rückfragen steht Ihnen Frau Anna Uppena, Telefon 069-29723581, gerne zur Verfügung.
Wir bitten um Rückmeldung bis zum 08.Mai 2013 und freuen uns über einen interessanten Vortrag und einen regen Informationsaustausch.
Mainova Zentrale
 Solmsstraße, Frankfurt am Main 

Montag, 8. April 2013

Rückblick - Digital Hub Jahreskonferenz 2013


Am 29. Januar 2013 veranstaltete der Digital Hub FrankfurtRheinMain e.V. seine erste  Jahreskonferenz.  

Rund 200 geladene Gäste folgten der Einladung des Vereins  in den Commerzbank Tower am Kaiserplatz  und nutzten die Gelegenheit, um sich über die Bedeutung einer modernen IT- und Telekommunikationsinfrastruktur für den Wirtschaftsstandort FrankfurtRheinMain zu informieren.

Unter dem Motto "Digitale Infrastrukturen in FrankfurtRheinMain – Treiber unserer regionalen Wirtschaft" wurde in der vom Verein vorgestellten Studie „
Die Bedeutung der digitalen Infrastrukturen für FrankfurtRheinMain“ und in auserlesenen Vorträgen aus Politik und Wirtschaft insbesondere die Verbindung von Versorgungsinfrastrukturen und wirtschaftlichem Wachstum einer Region erläutert.

Als Abschluss der Veranstaltung verlieh der Verein den Preis „Zeta 2013“ für nachhaltigen Einsatz für digitale Infrastrukturen in FrankfurtRheinMain an die Gasline GmbH & Co. KG, die sich durch Innovationskraft und Engagement in Bezug auf die Auswirkung der etablierten Infrastruktur auf das Wirtschaftswachstum der Metropolregion auszeichneten.

Einen Rückblick der Veranstaltung finden Sie in unserem  Video.
 
Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern, Freunden und Förderern  des Digital Hub  FrankfurtRheinMain e.V. für die Unterstützung und freuen uns schon jetzt, Sie auch im Jahr 2014 zur zweiten Jahreskonferenz begrüßen zu dürfen!
 
49.Etage des Commerzbank Towers
 

Montag, 11. März 2013

Einladung zum ersten Digital Hub Executive Briefing & Breakfast


Wir laden die Mitglieder, Freunde und Förderer des Digital Hub FrankfurtRheinMain e.V. herzlich zum ersten Executive Business Briefing & Breakfast am 20.3.2013 von 09.30 Uhr bis 11.30 Uhr ein.

Location:
DE-CIX Meeting Center im Kontorhaus
Lindleystrasse 12 
60314 Frankfurt am Main (Osthafen)


Andreas Heil, Geschäftsführer der KEWILL GmbH, wird uns in einem Impulsvortrag Einblicke in alltägliche Bestleistungen zu digitalen Infrastrukturen geben: "Die elektronische Zollabfertigung am Frankfurter Flughafen". Im Anschluß an seine Präsentation, besteht die Möglichkeit, zum Networking.

Wir bitten um eine Zusage bis zum 15.3.2013 und freuen uns auf den Vortrag und den Erfahrungsaustausch.

Um an dieser Veranstaltung teilzunehmen, ist eine Registrierung zwingend notwendig. Senden Sie Ihre Registrierungsanfrage bitte per email an Stefan.Zielenkiewitz@frankfurt-business.net. Die Registrierung wird beim Erreichen der maximalen Teilnehmeranzahl geschlossen.


DE-CIX Meeting Center @ Kontorhaus

Dienstag, 26. Februar 2013

Einladung zur Mitgliederversammlung

Wir laden die Mitglieder des Digital Hub FrankfurtRheinMain e.V.ein,  den 11. Juni 2013, 14.00 Uhr für die diesjährige Mitgliederversammlung  zu reservieren.

Ort:
Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH
Hanauer Landstraße 126 - 128
60314 Frankfurt am Main

Eine postalische Einladung wird Ihnen in den nächsten Wochen zugesandt.

Wirtschaftsförderung Frankfurt im Lighttower

Donnerstag, 14. Februar 2013

Digital Hub Website-Statistik 2012

Der Digital Hub bedankt sich bei den über 25.000 Besuchern seiner Website im Jahr 2012 (deutsch- und englischsprachige Version gemeinsam). Das zeigt das große Interesse von Wirtschaft, Politik und Medien an den Theman Digitale Infrastruktur und Digitale Wirtschaft.

"Unsere Website ist die zentrale Informationsplattform des Vereins. Wir wissen um die Relevanz der von uns belegten Themen für die gesamte Wirtschaft - das grosse Interesse an unserer Website hat uns dennoch überrascht", sagt Frank Orlowski, Vorstandsmitglied des Vereins.

Die Websites des Vereins sind wie folgt zu finden:

Mobile Nutzer sehen automatisch die auf Smartphones abgestimmte Version der Website.

Mittwoch, 13. Februar 2013

Digital Hub Mitglied DE-CIX baut Internet-Sicherheitsinfrastrukturen im Auftrag der EU mit auf

Das Digital Hub Mitglied, die DE-CIX Management GmbH, arbeitet im Auftrag der EU offiziell seit dem 1. Februar 2013 am Aufbau eines europäischen Advanced Cyber Defense Center (Abk.: ACDC) mit. Unter der Leitung und Koordination des eco, Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. (www.eco.de), der Muttergesellschaft des weltweit führenden Internetknoten aus Frankfurt am Main, gehen Partner aus 14 europäischen Staaten gemeinsam gegen sog. Botnetze vor.

Sicherheitsinfrastrukturen zählen zu den Leistungsbereichen des Digital Hub. Dieses EU-Projekt zeigt auf, wie Digital Hub Mitglieder konsequent gegen gekaperte Computer vorgehen.

Laut einer aktuellen Umfrage des eco e.V. zum Thema „Internet-Sicherheit 2013“ ist jede 35. Webseite in Deutschland verseucht. Rund 85 Prozent der Umfrageteilnehmer sehen Schadsoftware im Netz und die Sicherheit mobiler Endgeräte als „wichtige“ oder sehr wichtige“ technische Herausforderung für 2013 an.

Kern des EU-Pilotprojekts mit einem Gesamtbudget von 16 Millionen Euro ist der Aufbau einer zentralen Datenbank mit Informationen über das Verhalten von schädlichen Programmen – speziell von Botnetzen – und die Ausführung koordinierter Gegenmaßnahmen durch die Mitgliedsstaaten.

"Wir sind stolz, dass der DE-CIX sich als unser Mitglied am Projekt zur Verbesserung der Sicherheit von digitalen Infrastrukturen beteiligt", sagt Frank Orlowski, Vorstandsmitglied Digital Hub FrankfurtRheinMain e.V. und fügt hinzu, "Botnetze sind in Europa nicht willkommen. Wir treten mit unseren digitalen Infrastrukturen für verfügbare, verlässliche digitale Infrastrukturen ein – diese sind das Rückgrat unserer Wirtschaft und Gesellschaft.“

ACDC greift dabei auf das Knowhow und die Expertise von rund vierzig Organisationen aus ganz Europa zu. Im zentralen Projekt-Konsortium sind viele namhafte Organisationen neben dem DE-CIX vertreten, unter anderem Cassidian (EADS), das Fraunhofer FKIE, Microsoft, Telefónica sowie mehrere Computer Emergency Response Teams (CERTs).